Attraktiver Arbeitgeber 2024
  • 06.02.2026Durchlässe Drebkau

    In der Stadt Drebkau queren das Steinitzer Wasser, der Jehseriger Vorfluter und der Hutunggraben die Landesstraße L 52. Alle Durchlässe befanden sich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Baulastträger ist der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg (LS BB). Zuständig für die Gewässerunterhaltung ist der WBV "Oberland Calau". Der LS BB beauftragte den WBV mit der Sanierung bzw. dem Ersatzneubau der Durchlässe. Der WBV wiederum beauftragte unser Büro mit der Planung und Bauleitung sowie einer ergänzenden Lageplan-Vermessung. Ein Baugrundgutachten lag bereits vor.

     

    Die beiden Durchlässe (DL 2 und 3) wurden bereits 2024 geplant und umgesetzt. Die Planung und Umsetzung für den Durchlass 1 (Jehseriger Vorfluter) erfolgte 2025. Wie immer musste alles ganz schnell gehen. Daher ein 1-Phasen-Projekt (Ausführungsplanung+LV). Die wasserrechtliche Genehmigung wurde im Nachgang mit der neuen Bestandvermessung eingeholt.

     

    Geplant wurde ein 20,50 m langer Stahlrohr-Durchlass einschl. Einlaufbauwerk und Schacht zur Einbindung vorhandener Leitungen.

     

    Besondere Herausforderungen waren die Anbindung an den vorhandenen Bestand, die zahlreich querenden Leitungen und die Aufrechterhaltung des Lieferverkehrs für den angrenzenden Netto-Markt.

     

    Schwerpunkte:

    1. Ausführungsplanung, einschl. Statik und Antrag auf Prüfstatik, LV
    2. Prüfung Schleppkurven für Lieferfahrzeuge Netto-Markt aufgrund der bauzeitlichen Einschränkungen
    3. Klärung Medien (TÖB)
    4. Örtliche Bauüberwachung

    Beteiligte IHC-Mitarbeiter:

    Antje Ziesch (Planer), Tosten Haas (Statik), Stephan Preuß (Schleppkurven), Virginia Döhler / Philipp Seemann (öBÜ), Claudia Schwitalla (CAD), Karsten Schiller / Nils Härtel (Vermessung)

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  • 23.01.2026Stenesche Straße

    Unser erstes Projekt in Dessau für die Dessauer Wasser- und Abwasser GmbH (DESWA) wird nun durch eine ARGE baulich umgesetzt.

    Die maroden Mischwassersammler aus Beton sind mittels Schlauchlining zu renovieren. Es sind zwei Teilabschnitte mit unterschiedlichen Querschnitten zu unterscheiden:

    - Renovierung MWK Ei 600/900, 9 Haltungen, Länge ca. 362 m,

    - Renovierung MWK Ei 800/1200, 6 Haltungen, Länge ca. 270 m.

    Die 13 Schächte sind händisch zu sanieren, d.h. Fugensanierung, mineralische Beschichtung und GFK-Auskleidung des Schachtunterteils. Ferner sind eine Vielzahl an Anschlussleitungen überwiegend in geschlossener Bauweise zu sanieren, Straßenabläufe für das Tiefbauamt der Stadt Dessau zu ertüchtigen und für das Amt für zentrales Gebäudemanagement (ZGM) ein Sportplatz in unmittelbarer Nähe mit dem Neubau einer Kompaktpumpstation neu zu erschließen.

    Infolge der Abwinklungen, eingeschränkten Bauräume sowie festgestellten, starken Vorschäden des Altkanals kommt ein Nadelfilzliner im Inversionsverfahren mit Warmwasserhärtung zum Einsatz. Beim Nadelfilzliner hat sich die Baufirma für einen PAA-SF-Liner (mit einer Wanddicke von 15,8 mm für das Ei-Profil 800/1200) entschieden. Dieser wird gekühlt auf Eis mit einem Schwerlasttransporter angeliefert und über einen 8 m hohen Inversionsturm eingebaut. Der erste Einbauabschnitt des Ei-Profils 800/1200 wurde am 04.11.2025 realisiert und ist ca. 270 m lang. Der Schlauchliner wog ca. 30 Tonnen.

    Als Besonderheit ist hier der Altrohrzustand (AZ) IIIa zu nennen, der aufgrund der geringen Überdeckung unter Verwendung der Finite-Elemente-Methode (FEM) für verschiedene Lastfälle statisch nachgewiesen werden musste. Um Schäden am Straßenkörper und der Umgebung infolge der geringen Überdeckung im Zuge des Schlauchlinereinbaus zu vermeiden, sind über eine Länge von ca. 100 m Zusatzauflasten herzustellen. Dies wurde durch die Baufirma in Form von Stahlplatten mit Pflastersteinpaletten aus einer Nachbarbaustelle organisiert (siehe auch Fotos).

    Die Baumaßnahme wird IHC in der Bauüberwachung noch bis Frühjahr 2026 begleiten.

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  • 08.01.2026Durchlass Ströbitzer Landgraben

    Der Landkreis Spree-Neiße erneuerte im Sommer 2025 die Ortsverbindungsstraße von Babow nach Müschen. In diesem Abschnitt quert der Ströbitzer Landgraben die Straße. Das kombinierte Stau-/Durchlassbauwerk war in keinem guten Zustand und wurde daher im Zuge des Straßenbaus ebenfalls erneuert. Im Auftrag des WBV „Oberland Calau“, erfolgte die Planung hierfür im Schnelldurchlauf durch IHC (Planungsbeginn 12/2024, Baubeginn 07/2025, einschl. Genehmigungsverfahren). Mit der Planung wurde die Baulast zwischen Staubauwerk und Durchlassbauwerk getrennt. Das Staubauwerk (Kippwehr) wurde fertig geplant, kam aber aufgrund eigentumsrechtlicher Probleme nicht zur Umsetzung. Um die Stauhaltung abzusichern wurde der bauzeitliche Fangedamm vorerst in eine temporäre Überlaufschwelle umfunktioniert. Auch der Durchlass erhielt noch zusätzlich eine Notstaumöglichkeit. Der Durchlass wurde als Betonrahmen mit einer lichten Weite von 1,90 m und einer Länge von 19 m, einschließlich der von der Naturschutzbehörde geforderten Otterberme und beidseitigen Geländern errichtet.

    Bei den im Vorfeld erfolgten notwendigen Baumfällungen wurden wir übrigens tatkräftig vom Biber unterstützt ;).

    Leistungen IHC:

    • Objektplanung Ingenieurbauwerke LP 3-8
    • Fachplanung Tragwerksplanung LP 3-6
    • Hydraulik
    • Landschaftspflegerischer Begleitplan
    • Örtliche Bauüberwachung
    • Ökologische Baubegleitung
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Unser Leistungsspektrum

Ihr Partner in Sachen Wasser. Wir verfügen über eine gesunde Mischung aus älteren erfahrenen Planern, Mitarbeitern die 20–30 Jahre in der Wasserwirtschaft tätig sind und aus jungen Absolventen mit neusten Fach- und IT-Kenntnissen. Dadurch sind wir in der Lage, jede fachspezifische Aufgabenstellung zu meistern.

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